Michael Klonovsky
Ihr Kandidat für den Bundestag

Marco Wanderwitz, der Ostbeauftragte der Bundesregierung, hat entweder ein miserables Gedächtnis – oder er hält die Wähler für blöd.

In einem Interview griff der CDU-Mann nicht nur die durch nichts belegbare These aus der Luft, dort wo die AfD besonders viele Stimmen bekomme, gebe es besonders wenige Menschen, die sich impfen lassen, sondern erklärte zudem:

Der böse Donald ging aggressiv gegen das Impfen vor – diese Aussage ist ungefähr so grotesk, als würde er behaupten, die Taliban gingen aggressiv gegen die Vollverschleierung vor.

Pardon, das war Westfernsehen, die könnten lügen. Hier ist die regierungsnahe Presse („Die Zeit“):

Man kann sich ja mal irren? Aber nicht gleich mehrmals! Im selben Interview behauptete Wanderwitz:

Zunächst einmal gab es schon einige AfD-Mitglieder, die Corona hatten, und mir ist kein einziger Funktionär bekannt, der die Krankeit „leugnet“ (Herrn Wanderwitz übrigens auch nicht). Manche – als Bekanntester Alexander Gauland – haben sich impfen lassen, im Falle Gauland war es vielen Medien eine Meldung wert. Damit ist die Unterstellung, „sämtliche“ Funtkionäre leugneten das Virus und rieten vom Impfen ab, schon mal widerlegt.

Was aus Wanderwitz spricht, ist der schiere Hass. Dieser Hass macht ihn so blind, dass er sich um Wahrheit oder Lüge nicht mehr schert. Vielleicht sollte er sich den Aliasnamen Wanderhass zulegen. Und da der Hass in der hiesigen Politsprache ohne die Hetze kaum mehr vorkommt, gäbe es noch eine zweite Option.

 

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