Michael Klonovsky
Ihr Kandidat für den Bundestag

Wieder einmal ist es geschehen. Ein Asylbewerber hat in Würzburg mit einem Messer auf Passanten eingestochen. Drei Menschen sind tot, fünf schwer verletzt. Der Mörder kam 2015 – im Jahr des „freundlichen Gesichts der Kanzlerin“ – aus Somalia nach Deutschland. Bei seinen Taten stieß er den Kampfruf „Allahu akbar!“ aus, in seiner Unterkunft fand die Polizei Propagandaschriften des IS. Seitdem rätseln führende deutsche Zeitungen über das Tatmotiv. Wie immer in solchen Fällen werden „psychische Probleme“ ins Rennen geschickt.

„Das Problem hinter der Straftat eines Migranten ist die politische Verantwortung dafür“, brachte der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen die Sache auf den wunden Punkt. Als Asylbewerber war der Somalier Medienberichten zufolge längst abgelehnt, habe aber unter „subsidiärem Schutz“ gestanden. Das bedeutet: Egal, wie er sich seinen Aufenthalt erschlichen hat und was er hier anstellt – er darf bleiben. Derzeit halten sich mehr junge Männer in Deutschland auf, die eigentlich abgeschoben werden müssten, als die Bundeswehr Angehörige hat. Das sind vollendete Tatsachen. Diejenigen, die das politisch zu verantworten haben, haben auch die Toten von Würzburg politisch zu verantworten. Und die Toten vom Breitscheidplatz. Und Daniel Hillig. Und Mia und Maria und und und.

„Jeder fünfte islamistische Attentäter in der EU war Asylsuchender“, meldete die Welt am 7. Februar. Erinnern Sie sich an Heiko Maas‘ Versicherung, zwischen Asyl und Terror bestünde keinerlei Verbindung? Das war eines  jener frommen Willkommenskulturmärchen, zu denen auch die Mär gehört, Ausländer seien nicht krimineller als Deutsche – sie begehen nur deutlich mehr Straftaten pro Kopf –, oder die regierungsoffizielle Lüge, in Chemnitz habe es nach der Ermordung des Daniel Hillig „Hetzjagden auf Ausländer“ gegeben. Es waren die ersten und einzigen Hetzjagden aller zeiten, die ohne einen Kratzer abgingen – außer jenem an der Karriere  des eben zitierten Herrn Maaßen. Weil der Verfassungsschutzchef bei der Wahrheit blieb, musste er bekanntlich seinen Stuhl räumen.

Passend zu alldem grüßen alle Jahre wieder die Murmeltiere vom Bundeskriminalamt mit dem seit 2016 – warum gerade seit 2016? – regelmäßig erstellten Lagebild „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“. Seitdem verzeichnet das BKA jahraus, jahrein lakonisch, dass Deutsche deutlich häufiger Opfer einer Gewalttat durch einen Zuwanderer wurden als umgekehrt, obwohl die beiden Gruppen so ungleich groß sind. 2019 etwa fielen bei Mord und Totschlag „138 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war“. Davon „wurden 27 Personen Opfer einer vollendeten Tat“. Umgekehrt betrug das Verhältnis 53 zu eins. Auch die deutsche Raub‑, Überfall- und vor allem Vergewaltigungsstatistik sähe mau aus ohne die Beteiligung Fliehender, Geflüchteter und Schutzflehender.

Als Zuwanderer werden dabei nur Ausländer gelistet, die mit dem Status „Asylbewerber“, „Kontingentflüchtling“, „Duldung“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ in Kein-schöner-Land-zu-dieser-Zeit verweilen, euphemistisch Schutzsuchende genannt. Es ist also nur die Spitze jenes Eisberges, den die Grünen gern durch Einbürgerung meerfarben anmalen wollen.
Nun liegen auch die Zahlen für das vergangene Jahr vor und voll im Trend. Es gab 370 aufgeklärte Straftaten gegen das Leben, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde, 3,6 Prozent mehr als 2019. Wie Focus Online notiert, „zählten die deutschen Polizeibehörden von 2016 bis 2020 insgesamt rund 2000 Tötungsdelikte (exakt 1989 aufgeklärte Fälle), bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde. In die Bilanz flossen alle versuchten und vollendeten ‚Straftaten gegen das Leben’ ein, darunter Mord, Totschlag und fahrlässige Tötung”.

Sollen wir uns an solche Bilanzen gewöhnen? Das Wahlprogramm der Union sieht keine Wende in der Asyl- und Migrationspolitik vor. Das der Grünen sowieso nicht. Wenn Schwarze und Grüne koalieren, werden ihre Verantwortungsträger in ihrem Amtseid schwören, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Sie werden ihn brechen – im Namen der Menschlichkeit und der heiligen Vielfalt.

„Nach jedem Einzelfall mache ich mir mehr Sorgen um meine Kinder. Wir hinterlassen ihnen eine Gesellschaft, in der wir nicht hätten leben wollen“, schrieb eine Frau auf Twitter. Es gibt eine Partei, die den Asylmissbrauch beenden, Straftäter und unberechtigt hierzulande Weilende konsequent abschieben und die deutsche Grenzen wieder kontrollieren will.

Es ist Ihre Wahl.

 

 

 

 

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