Michael Klonovsky
Ihr Kandidat für den Bundestag

Vor ein paar Tagen kündigte ich in meinem Netz-Tagebuch und hier auf meiner Wahlkampfwebseite an, dass ich am 29. Juni mit Marco Wanderwitz, dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, auf Einladung der Seniorenunion Chemnitz öffentlich diskutieren werde. Wer nicht zum Bürgerdialog in Chemnitz-Einsiedel erschien, war der Herr Wanderwitz. Ungefähr zwei Stunden vor Beginn sagte er ab – wegen angeblich drohender Gewitter.

Es wäre ohnehin erstaunlich gewesen, wenn der Mann sich einem offenen Gespräch hätte stellen wollte. Aus diesem Grund hatte die Seniorenunion mich als Überraschungsgast vorgesehen, was mir leider nicht mitgeteilt wurde; ich hätte also meinen Auftritt gar nicht öffentlich ankündigen dürfen. So wird wohl jemand Wind bekommen und seine Schlüsse gezogen haben. Zwar schien während des gesamten Bürgerdialogs, den ich nun allein bestreiten musste, die Sonne über Einsiedel, doch dass Herr Wanderwitz einem Gewitter aus dem Wege gehen wollte, bleibt ein plausibler Absagegrund.

Schade eigentlich, ich hätte ihm gern erklärt, dass es ganz andere und weit ernster zu nehmende Demokratiefeinde gibt als Rechtsextreme im Osten. Etwa die Brüsseler EU-Kommission. Oder die Wahlrückgängigmacherin, Grundrechteabschafferin und Parlamentsumgeherin im Kanzleramt. Oder die Weltklimaretter. Oder die immer einflussreicheren, oft von Superreichen gesponserten, demokratisch durch nichts legitimierten NGOs. Oder die Abertausenden für Demokratie nicht Erreichbaren, die seine Partei, die CDU, seit Jahren importiert.

Nicht zuletzt hätte ich gern mit dieser und einigen anderen seiner Aussagen konfrontiert:

In einem Punkt hat der gebürtige Karl-Marx-Städter Wanderwitz vollkommen recht: Es gibt Ostdeutsche, die nicht in der Demokratie angekommen sind.

 

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