War die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor allem eine Folge des Klimawandels, oder gab es andere, menschengemachte Gründe, etwa Flussbegradigungen und Siedlungsbau in ehemaligen Flussbetten? Diese Bilder könnten aufschlussreich sein: Gleichwohl sind wir alle aufgefordert, an den Katechismus der Weltklimakirche zu glauben, der da lautet: Erstens: Jedes Extremwetterereignis ist auf den Klimawandel zurückzuführen. Zweitens: Der Klimawandel resultiert aus menschlichen Tätigkeiten. Drittens: Der Klimawandel ist hochgefährlich und ausschließlich mit Nachteilen verbunden, weshalb zu seiner Bekämpfung extreme Mittel wie die Abschaffung der Industrie und der individuellen Mobilität nötig sind. Viertens: Es gibt eine sogenannte Menschheit, die imstande ist, sich global…

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Was sind eigentlich die Chemnitzer Linken für Leute? Die Frage steht besonders seit der gestern vom SPD-Bürgermeister verhinderten Nichtwahl einer Linken zur Kulturbürgermeisterin im Raum. Die Linke ist übrigens nicht die Nachfolgepartei der SED, sondern sie ist rechtsidentisch mit der SED. Die Linke ist die SED. Und daraus machen viele der dort versammelten Genossen kein Hehl. Etwa hier: Der „unvergessene“ Unteroffizier wollte einen Grenzdurchbruch verhindern – das immerhin stimmt. Der Grenzdurchbruch geschah am 23. Mai 1962 am Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal. Der Grenzdurchbrecher war ein 14-jähriger Erfurter Schüler namens Wilfried Tews, der versuchte, über den Kanal in den Westen zu fliehen. Insgesamt…

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Von Walter Ulbricht stammt die Maxime: „Wir müssen alles unter Kontrolle haben, aber es muss demokratisch aussehen.“ Für alle, die es nicht mehr wissen: Der DDR-Staatschef führte eine Koalition aus Sozialdemokraten und Kommunisten, genannt SED, heute Linkspartei. Die Sozialdemokraten waren in diese Vereinigung gezwungen worden. Heute agieren SPD und Linke in Chemnitz wieder so vereint wie zu DDR-Zeiten, nur ohne Zwang. Und die Mühe, alles möge demokratisch aussehen, wollen sie sich auch nicht unbedingt machen. Mittwochnachmittag endete im Stadtrat die Wahl eines neuen Bürgermeisters für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport ohne Ergebnis: Die letzten beiden verbliebenen Bewerber, die Chemnitzer…

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Vor ein paar Tagen kündigte ich in meinem Netz-Tagebuch und hier auf meiner Wahlkampfwebseite an, dass ich am 29. Juni mit Marco Wanderwitz, dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, auf Einladung der Seniorenunion Chemnitz öffentlich diskutieren werde. Wer nicht zum Bürgerdialog in Chemnitz-Einsiedel erschien, war der Herr Wanderwitz. Ungefähr zwei Stunden vor Beginn sagte er ab – wegen angeblich drohender Gewitter. Es wäre ohnehin erstaunlich gewesen, wenn der Mann sich einem offenen Gespräch hätte stellen wollte. Aus diesem Grund hatte die Seniorenunion mich als Überraschungsgast vorgesehen, was mir leider nicht mitgeteilt wurde; ich hätte also meinen Auftritt gar nicht öffentlich ankündigen dürfen.…

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Wieder einmal ist es geschehen. Ein Asylbewerber hat in Würzburg mit einem Messer auf Passanten eingestochen. Drei Menschen sind tot, fünf schwer verletzt. Der Mörder kam 2015 – im Jahr des „freundlichen Gesichts der Kanzlerin“ – aus Somalia nach Deutschland. Bei seinen Taten stieß er den Kampfruf „Allahu akbar!“ aus, in seiner Unterkunft fand die Polizei Propagandaschriften des IS. Seitdem rätseln führende deutsche Zeitungen über das Tatmotiv. Wie immer in solchen Fällen werden „psychische Probleme“ ins Rennen geschickt. „Das Problem hinter der Straftat eines Migranten ist die politische Verantwortung dafür“, brachte der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen die Sache auf den…

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Während der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer die Verwendung der „Gendersprache“ an Schulen und in seinem Ministerium verboten hat – Begründung: Pünktchenwörter behindern das Lesen –, wird im Nachbarland der Gleichschrittsliebhaber und Maulkorbfreunde gegendert, als hinge die Weltklimarettung davon ab. Zwar hat sich in Umfragen eine deutliche Mehrheit der Deutschen gegen die Genderei ausgesprochen, doch das interessiert besonders fortschrittliche Stadtverwaltungen so wenig wie Universitäten und natürlich die Öffentlich-Rechtlichen. Eine ZDF-Textvorleserin und Gendersprecherin der ersten Stunde, Petra Gerster mit Namen, hat auf Beschwerdebriefe mit der Bemerkung reagiert, das Publikum werde sich schon daran gewöhnen. In der Tat, die braven Deutschen sind Meister*innen…

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Am 6. Juni wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Gestern fand in Merseburg die Abschlussveranstaltung der AfD statt, flankiert vom stupiden Geplärre herbeigekarrter und offenbar notorisch beschäftigungsloser jugendlicher „Gegendemonstranten“. (Mir ist dieser Menschenschlag völlig unverständlich: Haben die Leute, gerade an einem sonnigen Samstagnachmittag, nichts Gescheites zu tun?) Eine gewisse Frau Esken, die sowohl vom Erscheinungsbild als auch geistig in der SED gut aufgehoben wäre, weshalb sie daran arbeitet, die SPD in einen vergleichbaren Zustand zu versetzen, erklärte die Sichtweise der linksfaschistischen Wegelagerer. Demokratie braucht das Engagegment aller – außer der Rechten. Auf Sachsen-Anhalt übertragen, heißt das: Etwa ein Drittel soll die Klappe…

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