Ich möchte Ihnen von Herzen für Ihr Vertrauen, Ihren Einsatz und Ihren frohen Mut beim Wahlkampf danken. Es hat leider nicht gereicht. Von 39 Chemnitzer Wahlbezirken habe ich zwar 33 gewonnen, doch die Briefwahl, für welche die Altparteien in weiser Voraussicht kollektiv geworben hatten, brachte die Entscheidung. Die Tatsache, dass 40 Prozent der Chemnitzer per Brief votiert haben – was im Bundestrend liegt; in Rheinland-Pfalz etwa stimmte jeder Zweite per Brief –, wirft die Frage auf, inwieweit die Wahlen noch grundgesetzkonform sind. Bei der Briefwahl gibt es weder Urne noch Kabine. Bei der Wahlentscheidung kann durchaus sanfter Druck ausgeübt werden,…

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Das Interview ist zwar ziemlich lang geworden – fast eine Stunde –, dafür kamen aber fast alle wichtigen Themen zur Sprache. Zum Anschauen hier.

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Diesmal: Welche Projekte möchten Sie in Ihrem Wahlkreis unbedingt umsetzen, was tun Sie konkret für unsere Zukunft oder halten Sie nur wohlklingende Reden? Was Politiker ihren Wahlkreisen versprechen, ist in der Regel leeres Gerede. Fragen Sie die drei Chemnitzer im Bundestag, was sie in den vergangenen Jahren für ihren Wahlkreis getan haben. Der Bundestag ist ja für die Bundespolitik zuständig, formell zumindest – über Ihre Zukunft wird längst in Brüssel entschieden. Ich würde immerhin, wenn ich darüber befinden könnte, die 65 Millionen Euro, die Chemnitz als Europäischer Kulturhauptstadt 2025 zufließen werden, in die Verschönerung der Stadt investieren, statt in ideologische…

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Es muss heißen: Einzig der AfD-Mann machte keine Versprechen, die er nicht halten kann, und verbreitete keine Illusionen. Ich bin ja kein Politiker. Manche werden das einen taktischen Fehler nennen, aber ich habe nicht vor, Märchen zu erzählen, damit ich gewählt werde. Im Übrigen habe ich gesagt, dass ich, wenn es mir möglich wäre, darauf Einfluss zu nehmen, die Fördergelder zum Kulturhauptstadtjahr überwiegend in die Restaurierung der Chemnitzer Altbausubstanz investieren würde. Aber darüber entscheidet nicht der Bundestag. Der Bundestag ist weitgehend durch Brüssel entmachtet worden, die einzelnen Abgeordneten, von denen es bald 910 geben wird – nur der chinesische Volkskongress…

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Am Donnerstag, dem 2. September, besuchen die Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch und Albrecht Glaser Chemnitz. Ab 16 Uhr gibt es einen Infostand am Einkaufscenter in Siegmar, Zwickauer Straße 452, bis ca. 17.30 Uhr. Danach wechseln wir in den Rabensteiner Hof, wo ab 18.30 Uhr Frau v. Storch, Herr Glaser und meine Wenigkeit sprechen sowie im Anschluss Ihre Fragen beantworten werden.

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In den letzten Tagen durfte ich einige Fragenkataloge zur Bundestagswahl beantworten. Diese Interviews werden demnächst da und dort erscheinen (oder sind es bereits). Ich werde mir gestatten, einige davon hier zu veröffentlichen, als erstes meine Antworten auf die Fragen der Chemnitzer Fraueninitiativen/ Lila Villa, die an alle Chemnitzer Bundestagskandidaten gingen. Wie stehen Sie zur paritätischen Besetzung/paritätischen Listen für den Bundestag? Mich interessiert das Geschlecht eines Kandidaten nicht die Bohne, sondern ausschließlich dessen Kompetenz. Die These, dass nur Frauen die Interessen von Frauen vertreten könnten – und dann ja wohl nur Schwarze die von Schwarzen, nur Moslems die von Moslems,…

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Am Rande einer Veranstaltung im Vogtland spricht mich eine Ärztin an. Ich möge in meinen Reden bitte nicht so gegen die Impfung wettern, sagt sie. Das sei schädlich für die AfD. (Sie hat in der DDR praktiziert und sympathisiert mit der Schwefelpartei, ist also nicht als politische Missionarin unterwegs.) Ich habe doch nur für Freiwilligkeit und gegen den Impfzwang plädiert, wende ich ein. Ja, aber ich hätte behauptet, die Impfung wirke nicht. Ich berief mich auf die israelische Großstudie, den hohen Prozentsatz vollständig geimpfter Krankenhauspatienten und auf die Tatsache, dass eine Impfung, nach der man die Geimpften vor Ungeimpften schützen…

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Marco Wanderwitz, der Ostbeauftragte der Bundesregierung, hat entweder ein miserables Gedächtnis – oder er hält die Wähler für blöd. In einem Interview griff der CDU-Mann nicht nur die durch nichts belegbare These aus der Luft, dort wo die AfD besonders viele Stimmen bekomme, gebe es besonders wenige Menschen, die sich impfen lassen, sondern erklärte zudem: Der böse Donald ging aggressiv gegen das Impfen vor – diese Aussage ist ungefähr so grotesk, als würde er behaupten, die Taliban gingen aggressiv gegen die Vollverschleierung vor. Pardon, das war Westfernsehen, die könnten lügen. Hier ist die regierungsnahe Presse („Die Zeit“): Man kann sich…

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